Universitätsbibliothek Wien

Männlichkeitskonstruktion bei Josef Winkler

Feldmann, Denise (2010) Männlichkeitskonstruktion bei Josef Winkler.
Diplomarbeit, University of Vienna. Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
BetreuerIn: Krammer, Stefan

[img]
Preview
PDF
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved

Download (484Kb)
DOI: 10.25365/thesis.12377
URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-29800.29344.884264-2

Link zu u:search

Abstract in German

Feldmann, Denise. Männlichkeitskonstruktion bei Josef Winkler. 96 Seiten. Die soziokulturell geformten und gesellschaftlich konstruierten Kategorien des Geschlechts werden in ausgewählten Werken Josef Winklers analysiert. Ausgangspunkt hierfür bildet die Annahme, dass die Konstruktion der Männlichkeit über die Kategorie des Blickes erfolgt. Die Verschränkung von Geschlecht und Sexualität bewirkt dabei eine Veränderung der Vorstellung über das Geschlecht. Dieses veränderte Bild von Geschlecht nimmt in weiterer Folge Einfluss auf die Begehrensstrukturen. Dabei zeigt sich, dass Begehren und Macht immer ein Teil der Botschaft sind, die durch den Blick als Kode übermittelt bzw. veranschaulicht werden. Von besonderem Interesse ist das durch den Blick hervorgebrachte Spannungsverhältnis zwischen Macht und Begehren. Robert Connells Konzept der hegemonialen Männlichkeit ermöglicht dabei eine differenziertere Beschreibung der Beziehungen zwischen Männern. Durch die Prinzipien der Unterordnung, Marginalisierung und Komplizenschaft können die Machtverhältnisse und das Begehren, die durch den Blick geäußert und verhandelt werden, sichtbar gemacht werden. Homosexualität stellt in diesem Zusammenhang die auffallendste Form untergeordneter Männlichkeit dar. Die Homosexualität der Erzählinstanz wird jedoch nicht mit der Person des Autors in Verbindung gebracht, sondern stärker in der Semiotik des Blickes betrachtet. Das Beobachten zeigt sich in diesem Sinn häufig als Möglichkeit, Begehren in den männlichen Körper einzuschreiben. Die Veranschaulichung des Begehrens geht dabei mit einem Wandel der Erzählperspektive einher. Der Blick des Erzählers und der Figuren konnte als konstitutives Element ausgemacht werden, durch das Männlichkeit erzeugt und Macht- bzw. Begehrensstrukturen veranschaulicht werden.

Schlagwörter in Deutsch

Männlichkeit / Geschlecht / Gender / Josef Winkler

Item Type: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
Author: Feldmann, Denise
Title: Männlichkeitskonstruktion bei Josef Winkler
Umfangsangabe: 96 S.
Institution: University of Vienna
Faculty: Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Publication year: 2010
Language: ger ... Deutsch
Supervisor: Krammer, Stefan
Assessor: Krammer, Stefan
Classification: 17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.90 Literatur in Beziehung zu anderen Bereichen von Wissenschaft und Kultur
AC Number: AC08386007
Item ID: 12377
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

Urheberrechtshinweis: Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datennetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das österreichische Urheberrechtsgesetz; insbesondere sind gemäß § 42 UrhG Kopien und Vervielfältigungen nur zum eigenen und privaten Gebrauch gestattet. Details siehe Gesetzestext.

Edit item (Administrators only) Edit item (Administrators only)