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Der Kongressplatz von Erich Leischner ; eine Freizeitanlage des Roten Wien

Freyer, Christoph (2008) Der Kongressplatz von Erich Leischner ; eine Freizeitanlage des Roten Wien.
Diplomarbeit, Universität Wien. Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
BetreuerIn: Haiko, Peter
Keine Volltext-Freigabe durch VerfasserIn.

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URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-29724.66118.682254-5
URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-29724.66118.682254-5

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Abstract in Deutsch

ABBILDUNGEN: nur in PRINTAUSGABE! -- Die Arbeit beschäftigt sich mit der Ausgestaltung des Kongressplatzes in Wien-Ottakring, die 1927 von Erich Leischner (1887-1970), einem Architekten des Wiener Stadtbauamtes, konzipiert wurde. Die Untersuchung der Anlage, die neben einem Schwimm-, Sonnen- und Luftbad und einem Kinderfreibad auch einen großen Parkbereich umfasst, beginnt mit einer kurzen Betrachtung der Geschichte des Platzes und seiner Nutzungen bis zum Jahr 1927. Im Anschluss folgt eine städtebauliche Analyse, die auch über die soziale Situation der direkten Umgebung Aufschluss geben soll. Da das damals größte und modernste Schwimmbad der Stadt nicht nur flächenmäßig, sondern auch in seiner Bedeutung für Wien als Wassersportzentrum einen wichtigen Bereich dieser Freizeitanlage darstellte, wird zum näheren Verständnis ein kurzer Abriss über die Entwicklung der Wiener Freibäder dargelegt. Nach dieser geschichtlichen Einleitung stehen die Anlagen am Kongressplatz im Zentrum der Auseinandersetzung, wobei neben der Architektur der Bauten vor allem auf eine Betrachtung des Gesamtkomplexes als Einheit Wert gelegt wird. Mit der Vorstellung der beiden Entwürfe aus dem Jahr 1927 werden die Unterschiede und Änderungen im Zuge der Planungsphase aufgezeigt. Es folgt eine detaillierte Betrachtung der ausgeführten Anlage, wobei jedem der drei Teilbereiche – Schwimm-, Sonnen- und Luftbad, Kinderfreibad und Park – ein eigenes Kapitel gewidmet ist. Im Rahmen dieser Untersuchung werden architektonisch prägnante Elemente wie die kombinierten Beleuchtungs- und Fahnenmasten hervorgehoben und näher betrachtet. Ein Vergleich mit zeitgleichen Freibädern aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zeigt etwaige Parallelen und Unterschiede in der Gestaltung auf und ermöglicht eine stilistische Einordnung des Schwimm-, Sonnen- und Luftbades. Einen bedeutenden Teil der Arbeit nimmt das Kinderfreibad ein, da die Wiener Kinderfreibäder seit 1927, genauer der „Tagung für Spielplatzbau“ in Berlin, weltweit als Vorzeigeobjekte gelten. Es wird anhand der unterschiedlich gestalteten Baukörper eine Entwicklung dieses speziellen Bädertyps aufgezeigt, wobei hierbei erstmals die Erstellung einer Typologie dieser Einrichtung erfolgt. Abschließend findet eine Erörterung des Parkbereichs statt, in deren Rahmen wiederum sowohl auf die Gesamtanlage als auch die einzelnen Architekturelement eingegangen wird. Den Abschluss der Arbeit bildet ein Vergleich mit anderen Parkanlagen der Zwischenkriegszeit sowie eine Analyse der Milchtrinkhalle und der von Erich Leischner skulptural gestalteten Einfriedungsmauer.

Schlagwörter in Deutsch

Architektur / Freibad / Kinderfreibad / Typologie / Park / Erich Leischner / Wien / Kongrressbad / Kongresspark / Rotes Wien

Dokumentenart: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
AutorIn: Freyer, Christoph
Titel: Der Kongressplatz von Erich Leischner ; eine Freizeitanlage des Roten Wien
Untertitel: Schwimm-, Sonnen- und Luftbad, Kinderfreibad und Park
Umfangsangabe: 146, [ca. 180] S. : zahlr. Ill.,
Institution: Universität Wien
Fakultät: Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Publikationsjahr: 2008
Sprache: ger ... Deutsch
BetreuerIn: Haiko, Peter
BeurteilerIn: Haiko, Peter
Klassifikation: 20 Kunstwissenschaften > 20.89 Kunstgeschichte: Sonstiges
AC-Nummer: AC07014022
Dokumenten-ID: 1073
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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