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The impact of inflation on society

Reme, Galatee (2010) The impact of inflation on society.
Diplomarbeit, University of Vienna. Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
BetreuerIn: Foster, Neil

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DOI: 10.25365/thesis.10003
URN: urn:nbn:at:at-ubw:1-30267.23377.505763-6

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Abstract in English

For more than sixty years Argentina has suffered from very high inflation and government instability. The authorities have tried several different policies to bring inflation down but up to now there has been no long-term efficient inflation stabilization policy. Peronist periods and dictatorships impoverished the society which has for a long time experienced a very high unemployment rate. The new Keynesian Phillips curve is a good model to examine the relationship between inflation and marginal cost. Four different variables were used to define the marginal cost: the unemployment rate, the output gap, the wage share and labor productivity. With the generalized method of moments and different instruments such as lagged inflation, the marriage rate and wage inflation, a positive correlation was found between inflation and unemployment. The first conclusion from the analysis is that an increase of inflation leads to an increase in unemployment. Additional results show a positive relationship between inflation and labor productivity and a negative relationship between inflation and the output gap and the wage rate. Normally, therefore, inflation stabilization policies should have brought down unemployment, while increasing labor productivity, the wage share and the output gap. Unfortunately, according to the model, this is not the case. The government didn’t even manage to decrease inflation or at best only in the very short term, with inflation usually returning after some time, often at even higher rates. Comparing the results with those from other Latin America countries reveals no consistency across countries, while in developed countries the inflation rate tends to be positively correlated with the wage rate, which is exactly the opposite to what was found for Argentina. This could have been an obstacle for Argentina’s policy efficiency. In fact, its main trade partner have opposite Phillips relationship and a coordinated policy would be impossible. The results of the New Keynesian Phillips Curve appear to be weak for Argentina, partly because of the lack of appropriate data and because the results are sensitive to the choice of instruments chosen for the generalized moments method. Further studies and surveys would be needed to examine this relationship in more detail.  

Schlagwörter in Englisch

inflation / new Keynesian Phillips curve / Argentina

Abstract in German

Seit mehr als sechzig Jahren leidet Argentinien an einer sehr hohen Inflationsrate und instabilen Regierungen. Alles Mögliche wurde schon versucht um Inflation in den Griff zu bekommen aber bis heute zeichnet sich keine langfristige Lösung für das Problem ab. Die Peronistische Zeit und Diktaturen verarmten das Land, welches seit langem eine hohe Arbeitslosigkeit ertragen muss. Die neue Keynesianische Phillips Kurve ist ein gutes Modell, um die Beziehung zwischen Inflation und Grenzkosten zu überprüfen. Vier verschiedene Variablen wurden genutzt, um diese Grenzkosten gut umzufassen: Arbeitslosigkeit, der Output Gap, die Lohnquote und die Arbeitsproduktivität. Durch die generalisierte Momenten-Methode und verschieden Instrumenten wie der verzögerten Inflation aus Vorperiode, Heiratsquote oder Lohninflation, wurde eine positive Korrelation zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit gefunden. Eine Erhöhung von Inflation führt zu einer Erhöhung von Arbeitslosigkeit. In dieselbe Richtung, zeigten die Resultate eine positive Beziehung von Preiswachstum und Arbeitsproduktivität aber eine negative Beziehung mit dem Output Gap und der Lohnquote. Normalerweiser, also, hätte mit einer Inflation Stabilisierungspolitik die Arbeitslosigkeit sinken sollen, so wie auch die Arbeitsproduktivität und hätte die Lohnquote und der Output Gap zunehmen sollen. Leider, laut Modell, ist das nicht der Fall. Die Regierung schaffte es nicht einmal die Inflation selber zu kontrollieren oder nur sehr kurzfristig und dann ist sie meistens noch höher gestiegen als vorher. Wenn man die Ergebnisse mit anderen Ländern des Latein-Amerikanischen Kontinents vergleicht, findet man keine Einheit. Während die am meist entwickelten Länder eine positive Korrelation zwischen Inflationsquote mit der Lohnquote haben. Das ist genau das Gegenteil in Argentinien. Dies könnte ein Hindernis für die argentinische Politik Effizienz gewesen sein. In der Tat haben seine wichtigsten Handelspartner eine gegenteilige Phillips Beziehung und eine koordinierte Politik wäre unmöglich. Die Ergebnisse von der Neuen Keynesianische Phillips Kurve scheinen schwach zu sein für Argentinien, wegen der Lücke an Daten und weil sie sehr von der Wahl Instrumente die gewählt wurden wie die generalisierte Momenten-Methode abhängen. Weitere Studien und Befragungen wären notwendig, um diese Beziehung genauer zu überprüfen.

Schlagwörter in Deutsch

neue Keynesianische Phillips Kurve / Inflation / Argentinien

Item Type: Hochschulschrift (Diplomarbeit)
Author: Reme, Galatee
Title: The impact of inflation on society
Subtitle: a case study of Argentina
Umfangsangabe: 100 S. : graph. Darst.
Institution: University of Vienna
Faculty: Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Publication year: 2010
Language: eng ... Englisch
Supervisor: Foster, Neil
Assessor: Foster, Neil
Classification: 83 Volkswirtschaft > 83.12 Makroökonomie
AC Number: AC08221756
Item ID: 10003
(Das PDF-Layout ist ident mit der Druckausgabe der Hochschulschrift.)

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